Gewächshäuser:
Arten, Modelle und Funktionen

Um funktional als auch optisch das Meiste aus Ihrem Garten herauszuholen, sollten Sie in ein qualitativ hochwertiges Gewächshaus investieren. Es verlängert die Zeit, in der Sie anpflanzen und ernten können und bietet hiermit im Vergleich zu einem herkömmlichen Beet einen echten Mehrwert. Generell stehen Ihnen verschiedene Arten bzw. Modelle zur Auswahl, die verschiedene Funktionsweisen abdecken. Doch welches Modell ist die richtige Wahl und welche Funktionen sind entscheidend?

Holzprofi100 - Gewächshaus 4 mm Modell ECO-2

Gewächshäuser:
Die verschiedenen Materialien
mit ihren Produkteigenschaften

Fast jeder kennt das Gewächshaus aus Glas, aber obwohl es so klassisch erscheint und nicht UV-durchlässig ist, ist es nicht unbedingt die ideale Lösung. Gewächshäuser aus Glas sind nämlich aufwändig zu warten, können im Inneren bei direkter Sonneneinstrahlung einen Hitzestau verursachen und bergen ein gewisses Sicherheitsrisiko in sich. Besser ist es, wenn Sie auf ein Gewächshaus mit Kunststoff statt Verglasung setzen. Doppelstegplatten und Dreifachstegplatten bestehen aus Materialien wie Plexiglas (Acryl) oder Polycarbonat (Makrolon) und sind nicht nur robust und langlebig, sondern auch leichter zu pflegen. Je nach Wandstärke und Art des Kunststoffes besitzen sie einen niedrigen Wärmedurchgangswert. Das bedeutet, dass Sie sich auf optimale Dämmung und Isolierung freuen dürfen und damit im Winter auf der sicheren Seite sind und zudem Stromkosten sparen können. Darüber hinaus sind die Stegdoppelplatten lichtdurchlässig (siehe Foto: Gewächshaus 4mm Modell ECO-2 Bild oben).

Gewächshausmodelle

Mini-Gewächshäuser

Wollen Sie sich erst einmal an die Welt der Gewächshäuser herantasten, dann ist ein Mini-Gewächshaus genau das Richtige. In der Regel handelt es sich dabei um ein sehr kleines Modell, das nicht aus festen Wänden aus Glas oder Kunststoff besteht, sondern mit einer Plane abgedeckt wird. Es gibt aber auch kompakte, hochwertige Modelle in Schrankgröße, die sich schließen lassen und mehr Schutz bieten (siehe Bild: Balkon-Gewächshaus). Manche bauen ein solches kleines Gewächshaus selbst, andere entscheiden sich für ein günstiges Fertigprodukt, das in Nullkommanichts aufgebaut ist. In einem praktischen Miniatur-Gewächshaus können Sie Pflanzen aufziehen und sie effizient gegen Witterungseinflüsse schützen. Es bietet sich zum Teil eher für Blumen statt für Nutzpflanzen an und ist denkbar einfach zu handhaben.

Sammy Zimmermann - Balkon-Gewächshaus - flickr.com

Eine Alternative hierzu sind Aufzuchtstationen, die sich ohne Werkzeug montieren lassen und ebenfalls der geschützten Pflanzenaufzucht dienen. Sie können in ein Gewächshaus integriert werden und sind im Gegensatz zu einem Mini-Gewächshaus mit einer Heizmatte und einem elektrischen Thermostat ausgestattet.

Kalthäuser

Etwas größer und vielseitiger einsetzbar sind Kalthäuser. Wie der Name es unschwer erkennen lässt, wird ein temperiertes Kalthaus nicht beheizt, sodass es sich nicht für sehr wärmebedürftige oder exotische Pflanzen eignet. Es bietet Gemüse und Co. jedoch zuverlässigen Schutz gegen Regen, Wind und Frost und ist vor allem dazu geeignet, Pflanzen aufzuziehen und danach ins Freibeet zu setzen. Kalthäuser sind ideal für den Einstieg in die Gewächshauswelt und oft preiswert, da Sie nicht in Heiztechnik investieren müssen.

Apropos Fundament: Es spielt beim Gewächshaus - wie auch beim Gartenhaus - eine wichtige Rolle, denn es gewährleistet mehr als nur den festen, stabilen Stand. Mit einem Fundament aus Beton (gegossen oder mit Platten, Punktfundament oder Streifenfundament) stellen Sie nicht zuletzt sicher, dass vom Boden keine Kälte, keine Feuchtigkeit und kein Frost an die schutzbedürftigen Pflanzen gelangt. Das ist insbesondere für das Warmhaus und das Treibhaus notwendig. Siehe:
Das richtige Fundament gibt größte Standsicherheit, Walter Philipp.

Warmhäuser und Treibhäuser

Beheizte Gewächshäuser sind eigentlich die Modelle, die am häufigsten im Garten zu finden sind. Hierin können Sie alles anpflanzen und aufziehen, was das Herz begehrt: Von den Tropenpflanzen und sensiblen Topfpflanzen bis hin zu Gemüse, Salat und frischem Obst. Schon früh im Jahr ist es dank der nachhaltigen Gewächshausheizung und der effizienten Wärmedämmung möglich, mit dem Einsäen zu beginnen, denn die Erntezeit reicht bei cleverer Bepflanzung bis in die Wintermonate hinein. Warmhäuser bieten das ganze Jahr über eine Temperatur von rund 16 Grad, bei Treibhäusern ist die Tages- und Nachttemperatur sogar noch etwas höher. Wenn Sie solche Gewächshausmodelle suchen, sollten Sie sich für große Profi Gewächshäuser von Holzprofi100 entscheiden, bei denen die Doppelstegplatten 10 oder 16 mm dick sind und gut isolieren.